Klimadashboard Weibern
Das Klimadashboard Weibern zeigt die Auswirkungen der Klimakrise in deiner Region und begleitet die Umsetzung der Energie- und Mobilitätswende und weitere Klimaschutzmaßnahmen bei dir vor Ort.
Gemeinde
1 692
17,5 km²
Emissionen
Die Reduktion von Treibhausgasemissionen ist von entscheidender Bedeutung. Doch wie sieht es in deiner Region aus? Erkunde, wie sich die Emissionen auf verschiedene Sektoren verteilen und wie sich diese über die letzten Jahre verändert haben.
Emissionen in
Die Gesamtemissionen in um im Vergleich zum Vorjahr.
Diese Visualisierung zeigt den jährlichen Gesamtausstoß aller Treibhausgase in , aufgeschlüsselt nach Sektoren. lagen die Emissionen noch bei Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten, bei Millionen Tonnen. Das entspricht einer Reduktion um %.
Emissionsreduktionen nach Sektor in
Der Weg hin zur Klimaneutralität: Emissionen von bis um .
Diese Visualisierung stellt die prozentuale Reduktion von Treibhausgasemissionen in deiner Region dar. Das Start- und Endjahr richtet sich nach verfügbaren Daten bzw. Zielen für diese Region. Nicht jeder Sektor stößt gleich viele Emissionen aus und Emissionen einzusparen ist in jedem Sektor unterschiedlich herausfordernd.
Mobilität
Der Verkehrsbereich verursacht einen großen Teil der Treibhausgasemissionen. Wie klimafreundlich Mobilität in Weibern ist, hängt unter anderem von Infrastruktur, Verkehrsangebot und Alltagsgewohnheiten ab – und hat direkten Einfluss auf das Klima.
Modal Split in
Aktuell werden % der Wege in ohne Auto zurückgelegt.
Die Visualisierung zeigt den Modal Split von . Dieser gibt an, welchen Anteil die einzelnen Verkehrsarten an den insgesamt zurückgelegten Kilometern haben. Die Verkehrsmittel lassen sich dem Umweltverbund (Fuß, Fahrrad, E-Bike und ÖPNV) und dem motorisierten Individualverkehr (Auto (Fahrer:in), Auto (Mitfahrer:in) und Motorrad) zuordnen.
Feature
Über „Zeige historische Entwicklung" kannst du sehen, wie sich die Verkehrsleistung seit entwickelt hat.
PKW-Dichte in
In kommen Autos auf 10 Einwohner:innen. Zuletzt ist die Anzahl der Autos .
PKWs sind zentraler Bestandteil der Mobilität. Auch, weil alternative Verkehrsmittel oft Mangelware sind, gerade in ländlichen Regionen. In gibt es insgesamt Autos, die aktuell zugelassen sind – davon % auf Privatpersonen und % auf Firmen. Bei Einwohner:innen kommen somit auf 10 Einwohner:innen im Schnitt Autos, im Vergleich zum -Durchschnitt von pro 10 Einwohner:innen.
PKW-Flächenverbrauch in
Autos in verbrauchen eine Fläche von Fußballfeldern.
PKWs beanspruchen viel Platz, auch wenn sie nicht fahren. In sind aktuell Autos zugelassen. Allein zum Parken benötigen diese eine Fläche von m², was Fußballfeldern entspricht. Da pro Auto oft mehrere Stellplätze existieren (am Wohnort, am Arbeitsplatz, vor Supermärkten), liegt der tatsächliche Flächenverbrauch noch deutlich höher.
Dabei stehen Autos im Schnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt (Umweltbundesamt, 2024). In dieser Zeit blockieren sie wertvollen öffentlichen Raum, der anders genutzt werden könnte. Auf einem einzigen PKW-Stellplatz ließen sich 10 Fahrräder abstellen (Agora Verkehrswende, 2022). Eine Reduktion des PKW-Bestands würde daher nicht nur Emissionen senken, sondern auch Flächen für Grünanlagen, breitere Gehwege oder Radinfrastruktur schaffen.
PKW-Entwicklung in
In den letzten 5 Jahren sind Elektroautos von auf .
Die Visualisierung zeigt für die Entwicklung der PKW-Statistiken aufgeschlüsselt nach Antriebsarten.
Autos mit Diesel- oder Benzinantrieb verursachen durch ihren Verbrennungsmotor direkte Emissionen. Dabei wird von der zugeführten Energie nur ein Anteil von etwa 20% in Fortbewegung umgewandelt. Elektroautos verursachen weitaus weniger Emissionen und sind mit einem Effizienzgrad von ca. 70% technologisch fortgeschrittener.
Dann gibt es noch hybride Mischformen: Während Plug-In-Hybride sowohl Strom als auch fossile Treibstoffe tanken können, tanken Hybrid-Autos nur fossile Treibstoffe, haben allerdings eine kleine Batterie, die während der Fahrt aufgeladen und entladen werden kann. Die Einsparung von Emissionen ist bei Plug-In-Hybriden höher als bei reinen Hybrid-Autos, insgesamt produzieren Autos mit gemischtem Antrieb aber trotzdem erhebliche Emissionen.
Bei den Neuzulassungen wächst der Anteil an Elektroautos, reine Benzin- und Diesel-PKWs werden zunehmend von Hybrid-PKWs abgelöst. Um Klimaziele zu erreichen und den Bestand zu dekarbonisieren, müsste der Anteil fossiler Neuzulassungen zeitnah auf ein Minimum sinken. Die Wende hin zu Elektroautos ist für die Emissionsreduktion im Verkehrsbereich essentiell.
PKW-Antriebsarten in
Die Visualisierung zeigt für die Anteile der verschiedenen Antriebsarten von PKWs.
Autos mit Diesel- oder Benzinantrieb verursachen durch ihren Verbrennungsmotor direkte Emissionen. Dabei wird von der zugeführten Energie nur ein Anteil von etwa 20% in Fortbewegung umgewandelt. Elektroautos verursachen weitaus weniger Emissionen und sind mit einem Effizienzgrad von ca. 70% technologisch fortgeschrittener.
Dann gibt es noch hybride Mischformen: Während Plug-In-Hybride sowohl Strom als auch fossile Treibstoffe tanken können, tanken Hybrid-Autos nur fossile Treibstoffe, haben allerdings eine kleine Batterie, die während der Fahrt aufgeladen und entladen werden kann. Die Einsparung von Emissionen ist bei Plug-In-Hybriden höher als bei reinen Hybrid-Autos, insgesamt produzieren Autos mit gemischtem Antrieb aber trotzdem erhebliche Emissionen.
Bei den Neuzulassungen wächst der Anteil an Elektroautos, reine Benzin- und Diesel-PKWs werden zunehmend von Hybrid-PKWs abgelöst. Um Klimaziele zu erreichen und den Bestand zu dekarbonisieren, müsste der Anteil fossiler Neuzulassungen zeitnah auf ein Minimum sinken. Die Wende hin zu Elektroautos ist für die Emissionsreduktion im Verkehrsbereich essentiell.
Heizungen
Das Heizen von Gebäuden ist für einen erheblichen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Entscheidend für die Klimabilanz ist, womit geheizt wird. In Weibern spielen fossile Energieträger noch eine große Rolle. Der Umstieg auf Alternativen wie Wärmepumpen oder Fernwärme ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaneutralität.
Heizungen in
In werden % aller Haushalte mit fossilen Energieträgern beheizt – % mit Gas und % mit Öl. Wärmepumpen machen % aus, Fernwärme %.
Für einen klimaneutralen Gebäudesektor bis müssen sämtliche Öl- und Gasheizungen ausgetauscht werden, da sie durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe Emissionen erzeugen. Alternativen sind Wärmepumpen und Fernwärme.
Holzheizungen ( %) gelten als nachwachsend, sind aber nicht emissionsfrei: Aktuell stößt der Waldsektor mehr CO₂ aus als er bindet, und Bäume erfüllen wichtige Ökosystemfunktionen.
Temperatur
Die Aufzeichnungen von Wetterstationen in deiner Nähe zeigen, wie sich die Temperaturen in der Region in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt haben. Die Daten stammen von der geografisch nächstgelegenen Wetterstation für Weibern mit weitgehend vollständigen Aufzeichnungen seit 1960. Sie liegt nicht zwingend in der ausgewählten Region, erlaubt aber eine Einschätzung der regionalen Entwicklung.
Temperatur
Schnee
Im Zusammenhang mit abnehmenden Frost- und Schneetagen lohnt auch ein Blick auf die Entwicklung der Tage, an denen mindestens 1 cm Schnee am Morgen gemessen wurde, den sogenannten Schneedeckentagen.
Schnee: Historischer Verlauf
Credits
Projektteam Klimadashboard: David Jablonski (Projektlead), Adrian Hiss, Carina Jagersberger, Caroline Siraki, Cedric Carr, Christina Humer, Daniel Schmid, Lara Hein, Lennart Grigoleit, Lisa Goldschmidtböing, Merle Zoë Larro, Pascal Weigmann, Paul Wissenberg, Vivien Voigt, Yannic Wenzel
Illustration: Laura Mayer
Danke an: BOKU, Bundesnetzagentur, CCCA, Deutscher Wetterdienst, Geosphere Austria, Goal100, Kraftfahrtbundesamt, Statistik Austria, TU Wien, Umweltbundesamt Deutschland, Umweltbundesamt Österreich
Gefördert von: Wirtschaftsagentur Wien im Rahmen des »Wissenschaft verstehen« Förderprogramms